Zeitschriftenartikel + Berichte

Schwimmbad und Sauna März/April 2008

In der Ausgabe März/April 2008 von "Schwimmbad und Sauna" erschien ein Artikel zum Spanndeckenportal.net:

Glänzender Auftritt

Mit Spanndecken lassen sich schnell und ohne großen baulichen Aufwand attraktive Decken gestallten.

Variabel und flexibel wie eine zweite Haut - Spanndecken bieten eine Fülle von Möglichkeiten, Schwimmhallen interessant zu gestalten. Je nach Hersteller kann die Palette bis zu 200 Farben umfassen. Dazu kommen verschiedene Oberflächen wie Hochglanz, Matt, Seidenmatt, Marmor, Metallic und Velours.

Nicht zu vergessen das Potenzial das sich durch den Einsatz von künstlichem Licht eröffnet. Verkleidet man z. B. nur Teile der Decke oder hängt sie in unterschiedlichen Höhen ab, lässt sich im dadurch entstehenden Absatz eine indirekte Beleuchtung als Lichtband anbringen. Oder integrierte Halogenstrahler sorgen für Helligkeit und setzen beispielsweise Wandmalereien in Szene. Besonders stimmungsvoll sind die aus vielen kleinen LED-Leuchten bestehenden Sternenhimmel. Schöne Wirkungen lassen sich auch mit transluzierenden Folien erzielen. Mit einer Hinterleuchtung treten sie als schimmernde Flächen in Erscheinung. Bei hochglänzender Folie spiegeln sich Pool und Wände in der Decke. Optische Grenzen werden aufgehoben und der Raum erscheint dadurch größer - ein Effekt, den man sich vor allem bei kleinen Hallen bewusst zunutze machen kann. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Selbst ausgefallene Formen wie Gewölbe oder Wellen sind mit dem flexiblen Material kein Problem. Es muss nur die entsprechende Unterkonstruktion montiert werden.

Spanndecken bestehen aus einer speziellen reißfesten und wasserdichten Polymerfolie, einem gesundheitlich unbedenklichen Werkstoff, der auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird. Sie sind schwer entflammbar, antistatisch und daher staubfrei, mit Mikroperforation schalldämpfend und außerdem unempfindlich gegen Temperaturschwankungen sowie Wasserdampf. Das macht sie ideal zum Einsatz in Feuchträumen, wie es Schwimmhallen sind. Dabei sollte man allerdings beachten, dass sie - obwohl Folie - keinesfalls die Dampfsperre für die Raumisolierung ersetzt. Dazu dieser Tipp:

Feuchtigkeit aussperren:
Eine Spanndecke muss rundum hinterlüftet sein, um bei Druckänderungen im Raum (Tür öffnen und schließen, Lügungsanlagen usw.) nicht zu vibrieren. So ist jederzeit Druckausgleich möglich. Dies wird über die Abhängekonstruktion, über kleine unsichtbare Öffnungen an der Randbefestigung oder über eingebaute Lichtstrahler sichergestellt. Es findet also ein Luftaustausch statt mit der Folge, dass sich hinter der Spanndecke Schwimmbadluft mit dem gleichen Feuchtigkeitsgehalt befindet wie im ganzen Raum. Die Spanndecke kann daher nicht als Dampfsperre dienen. Auch vom Material her sind Spanndecken gemäß DIN 4108 nicht als Dampfsperre einzuordnen. Sie erreichen mit einem SD-Wert (Dicke der Luftschicht, die diffundierendem Wasserdampf den gleichen Widerstand entgegensetzt wie das betreffende Material). Deshalb muss an der Schwimmbaddecke eine innenliegende Wärmedämmung und Dampfsperre verlegt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Luftfeuchtigkeit an der kühleren Decke kondensiert und von oben auf die Folie tropft. Nähere Informationen über den bauphysikalischen sicheren Einbau von Spanndecken finden sie unter www.iso.de.

Die Verarbeitung erfolgt folgendermaßen: Vor der Montage ist ein exaktes Aufmaß notwendig. Im Werk werden die Bahnen dann auf die erforderliche Größe zugeschnitten und aneinander geschweißt. Diese vorkonfektionierten Flächen sind etwas kleiner als die zu bespannende Decke und können bis zu 60 Quadratmeter betragen. Größer sollten sie nicht sein, da sie sonst sichtbar durchhängen. Soll noch mehr Decke verkleidet werden, lassen sich Teilstücke ohne sichtbare Fuge in der Halle aneinander setzen.

Am Rand ist die Folie mit einem so genannten Haltekeder eingefasst, mit dem sie dann an den Halteleisten der Unterkonstruktion an Wand und Decke befestigt wird. Bei der Montage wird sie dann auf circa 40°C erwärmt, gedehnt und eingespannt. Dadurch ergibt sich eine absolute ebene Oberfläche. Im nächsten Schritt werden die Öffnungen für eventuelle Einbauten wie Leuchten, Lautsprecher etc. ausgeschnitten und diese dann eingesetzt.

Positiv an Spanndecken ist ihre geringe Einbauhöhe und dass Kabelführungen oder auch Luftschächte für die Klimaanlage dahinter unsichtbar verschwinden. Das System eignet sich deshalb nicht nur für die kostengünstigere und schnelle Renovierung. So lässt sich in kurzer Zeit aus einer in die Jahre gekommenen Decken ein glänzendes Highlight zaubern.

Mehr Information finden sie unter www.spanndeckenprotal.net, Tel-Nr. 07742-8505588, sowie unter www.schwimmbad.de.

Datenquelle: Schwimmbad & Sauna, Europas größtes Pool&Spa-Magazin, Ausgabe Nr. 3/4-2008.


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